Die Straßenbauer auf internationalen Pfaden

Klassenfahrt nach Bovec (27.08.-01.09.2018)

Das Miteinander stärken, Wagnisse eingehen und Natur erleben, unter diesen Perspektiven starteten die Straßenbauer des dritten Lehrjahres ihre Tour ins idyllische Soca-Tal nach Slowenien. Bepackt mit Schlafsäcken, Isomatten und Zelten ging es früh morgens los, sodass abends das Ziel erreicht wurde. „Nach einer sehr lustigen, aber auch anstrengenden Fahrt sind wir in Bovec angekommen“ (Giovanni). Dort bauten die Schüler, umringt von den majestätisch in die Höhe ragenden Julischen Alpen, das Camp auf und aßen gemeinsam das erste selbstgekochte Abendessen.

Ein absolutes Highlight der Fahrt war die Raftingtour auf der „Friedhofsstrecke“ der Soca, die „sehr adrenalinreich war und viel Spaß gemacht hat“ (Patrick). „Während der Fahrt konnte man auf einem umgedrehten Schlauchboot in den eiskalten Fluss rutschen und von einem acht Meter hohen Fels waghalsig in die Soca springen“ (Dustin). Eine besondere Herausforderung war neben der gemeinsamen körperlichen Anstrengung, dass die Guides auf Englisch kommunizierten und die Schüler so ihre Sprachkenntnisse erproben konnten. Wenn ruhigere Abschnitte der Wildwasserstrecke erreicht wurden und man den Blick schweifen lassen konnte, erblickte man atemberaubende Naturschönheit, aus einer Perspektive, die man beim Wandern nicht erhält.

Aber auch beim Wandern faszinierte die Aussicht. „Wir wanderten den „Friedenspfad“, bezogen auf die Spuren des Ersten Weltkrieges in Kobarid. Auf unserer Wanderung konnten wir ehemalige Schützengräben entdecken und als Highlight auf ca. 400 Höhenmetern eine Ruine besichtigen“ (Matthias), von der aus man die Windungen des Tals überblickte. So nahmen die Schüler Einblicke in die Isonzo-Schlacht mit, die beim anschließenden Besuch des Kobarid-Museums vertieft wurden.

Nach dem zweiten „kleinen Spaziergang“ („gefühlte 100km“, Giovanni) der Woche zur Flitscher Klause und der Besichtigung der Burg, kamen die Schüler erschöpft im Camp an. „Am Nachmittag konnten wir uns von dem strammen Marsch erholen und spielten Volleyball. Am Abend gab es dann ein kleines Lagerfeuer, an dem wir Stockbrot machen konnten“ (Kevin). Dass die Schüler als Team stark sind, bewiesen sie neben den Outdoor-Aktivitäten bei kooperativen Aufgaben, die nur gemeinsam gelöst werden konnten.

Der letzte Tag wurde für einige Schüler noch einmal sehr kraftaufwändig, da sie sich den Herausforderungen im Kletterwald stellten. Manche Stellen forderten den einen oder anderen Sprung ins Freie (Matthias).

Nach einer Woche mit viel Sonnenschein begann es in der letzten Nacht zu regnen, sodass die Schüler und Lehrer zwar im strömenden Regen ihre Zelte abbauen mussten, aber dennoch voll vielfältiger Eindrücke zurückfuhren.

„Wir hatten eine schöne Camping-Woche. Auf dem Rückweg waren schon alle müde durch das Wandern“ (Furkan).

„Es war eine sehr erlebnisreiche Woche, da sich vor allem unsere Teamfähigkeit um einiges gestärkt hat“ (Matthias).

„Wir haben uns besser kennengelernt und uns als Gemeinschaft angesehen“ (Bektas).

„Eine schöne Fahrt und ein schöner Platz zum Campen in einem sehr schönen Land mit kleinen Städten, verwilderten Wanderwegen und einer wundervollen Natur“ (Raphael).

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