Upcycling von Laptops für Burkina Faso
Im Rahmen eines nachhaltigen Schulprojekts haben Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Dessauer-Schule alte, ausgemusterte Laptops wiederaufbereitet und für einen sinnvollen Einsatz vorbereitet. Ziel des Projekts ist es, funktionstüchtige Geräte nicht zu entsorgen, sondern durch sogenanntes „Upcycling“ weiterzuverwenden und damit gleichzeitig einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur internationalen Unterstützung zu leisten.
Die technische Aufbereitung der Laptops erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Team der Schule. Gemeinsam wurden die Geräte überprüft, gereinigt, repariert und auf ihre Funktionsfähigkeit getestet. Ein zentraler Bestandteil der Wiederherstellung war die Installation eines Linux-Betriebssystems. Dieses ist besonders ressourcenschonend, stabil und frei verfügbar, wodurch sich auch ältere Geräte weiterhin effizient nutzen lassen.
Neben den technischen Fähigkeiten konnten die Schülerinnen und Schüler auch wichtige praktische Erfahrungen sammeln. Sie lernten, wie Hardware gewartet wird, Betriebssysteme installiert werden und welche Bedeutung nachhaltiger Umgang mit Elektronik hat. Das Projekt verbindet somit auf gelungene Weise technisches Lernen mit sozialem Engagement.
Die aufbereiteten Laptops werden nach Burkina Faso geschickt, wo sie von Pastoren genutzt werden. Dort dienen sie unter anderem zur Organisation von Gemeindearbeit, zur Kommunikation sowie zur Unterstützung von Bildungsangeboten. Zusätzlich werden die Geräte auch in Schulen in Burkina Faso eingesetzt. Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch Zugang zu digitalen Lernmöglichkeiten und können erste Erfahrungen im Umgang mit moderner Informationstechnologie sammeln. In Regionen, in denen technische Ausstattung oft nur eingeschränkt vorhanden ist, leisten die Laptops einen wichtigen Beitrag zur Bildung und digitalen Teilhabe.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch gemeinschaftliches Engagement, technisches Wissen und verantwortungsbewusstes Handeln ein nachhaltiger und sozial wertvoller Beitrag geleistet werden kann. Es verbindet Umweltschutz mit globaler Solidarität und macht deutlich, dass auch vermeintlich alte Technik noch großes Potenzial besitzt.
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